Schulwald Diepholz hofft auf ersten Storchennachwuchs

Diese Tage erreichte die Stiftung Zukunft Wald eine freudige Nachricht: Die beiden Störche, die seit 2017 den Horst auf dem Telefonmast im Schulwald Diepholz anfliegen, sind zurück gekehrt. Die Schülerinnen und Schüler wie auch Lehrerinnen und Lehrer der Graf-Friedrich-Schule sind gespannt, ob beide Storche dieses Jahr zum ersten Mal brüten.

Bereits jetzt bietet sich den Schulwald-Besuchern ein einmaliges Erlebnis, wenn sich das Storchenpaar zur Begrüßung mit Schnabelklappern begrüßt. Haben sich zwei Störche erst einmal gefunden, bleiben sie sich meist ein Leben lang treu. Gemeinsam kümmern sie sich in der Brutzeit um die Eier und Aufzucht der zwei bis sieben Storchenjungen. Im August, wenn die Jungen groß sind, zieht der Weißstorch in sein Winterquartier in den warmen Süden. Dafür kann er beispielsweise bis zu 10.000 Kilometer nach Südafrika zurücklegen, oder auch

nur bis nach Portugal oder Spanien, was in den letzten Jahren beobachtet wurde.

 

Die Ansiedelung der Störche in Diepholz liefert wichtige Rückschlüsse auf den ökologischen Zustand des Lebensraums. Die Störche im Schulwald Diepholz leben direkt in der Auenlandschaft der Hunte. Dieser  Lebensraum bietet ihnen ideale Bedingungen auf der Suche nach Fröschen, Mäusen und anderen kleineren Tieren zur Nahrung.

 

Ein Storchenbetreuer identifizierte einen Storch im Schulwald Diepholz anhand seiner Beringung. Er schlüpfe 2015 in Hüde am Dümmer See und stammt somit aus der unmittelbaren Umgebung. Auch in den kommenden Wochen bleibt es spannend um die Schulwald-Störche: Die Schülerinnen und Schüler suchen eifrig nach passenden Namen für die Horst-Bewohner. Die Stiftung Zukunft Wald ist schon sehr gespannt welche Namen das Rennen machen werden.

 

Lest hier alles über den Einzug der Störche in den Schulwald Diepholz nach.

Foto: Maria Schmutte
Foto: Maria Schmutte