Stiftung Zukunft Wald feiert zehnjähriges Bestehen

Gleich an zwei Tagen feierte die Stiftung Zukunft Wald in der vergangenen Woche mit Wegbegleitern,

Förderern und Akteuren aus dem Schulwaldprojekt ihr zehnjähriges Jubiläum. Am 24. und 25. April lud sie zu einem Festakt im Schloss Richmond und zu einem Umwelt-Symposium in der Raabeschule in Braunschweig ein.

Seit zehn Jahren engagiert sich die Stiftung Zukunft Wald in der waldbezogenen Umweltbildung. Nach den ersten vorsichtigen Schritten blickt die Stiftung heute auf eine zehnjährige Erfolgsstory zurück. In über 60 Schulwäldern lernen, forschen und entdecken heute mehr als 60.000 Schülerinnen und Schüler das Ökosystem Wald. Anlässlich des Jubiläums bedankte sich die Stiftung Zukunft Wald bei ihren Wegbegleitern aus Politik und Wirtschaft und ihren Akteuren rund um die Schulwälder mit zwei feierlichen Veranstaltungen.

 

Festakt im Schloss Richmond

 

Auftakt bildete ein Festakt mit den Wegbegleitern aus Politik und Wirtschaft wie auch den Förderern und Unterstützern der Stiftung Zukunft Wald im Schloss Richmond in Braunschweig. Neben einem Rückblick auf die vergangenen zehn Stiftungsjahre nutze Franz Hüsing, scheidender Direktor der Stiftung Zukunft Wald, die Feier sich in den Ruhestand zu verabschieden. Er übergab den sinnbildlichen Staffelstab an seine Nachfolgerin und Tochter Elisabeth Hüsing. Die neue Direktorin freut

sich, neue Themen anzugehen und weitere interessante Impulse für die Stiftung zu setzen. „Mein Ziel ist es, an die bisherigen Erfolge der Stiftung anzuknüpfen und das Projekt der „Schulwälder gegen Klimawandel“ fortzuführen“ erklärt Elisabeth Hüsing den Gästen. Im Rahmen des Festakts zeichnete die Stiftung Zukunft Wald zudem das Ehepaar Siegfried Nemitz und Benita

Jogsch-Nemitz mit dem „Walther Freist – Käte Straub Preis für Walderleben“ aus.

 

Umwelt-Symposium mit mehr als 300 Wegbegleitern

 

Am folgenden Tag fand in der Raabeschule

in Braunschweig ein Symposium mit rund 300 Lehrerinnen und Lehrern sowie Förderern und Unterstützern des Schulwaldprojektes statt. Dieses fünfte und damit größte Austauschtreffen seiner Art informierte mit Fachvorträgen von Professor Markus Rex von Alfred-Wegner-Institut und Dr. Matthias Nuß von der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung über die aktuellsten Auswirkungen des Klimawandels. Beide Wissenschaftler betonten, dass Umweltprojekte wie die „Schulwälder gegen Klimawandel“ derzeitig besonders wichtig seien, um die Folgen des Klimawandels einzudämmen. Das Symposium bot den Teilnehmern insgesamt die Chance, sich gegenseitig in ihrem Engagement für den Umweltschutz zu stärken

und auszutauschen. Die Arbeit der Lehrerinnen und Lehrer würdigten auch Grant Hendrik Tonne, Niedersächsischer Kultusminister, und Wilhelm Schmidt,

Vorsitzender des Präsidiums vom AWO Bundesverband e.V.

Das Schulwaldprojekt geht weiter

 

Die Stiftung Zukunft Wald geht heute mit praktischen

Beispielen voran. Die Schulwälder bauen Brücken zwischen Menschen und dem Wald, indem sie das Wissen um unsere Umwelt vermitteln und die Kinder und

Jugendlichen unterschiedlicher regionaler, aber auch sozialer Herkunft zum nachhaltigen Handeln befähigen. „Auch in den nächsten Jahren ist es unser Ziel, junge Menschen für den Wald und die Natur zu begeistern. Dafür haben wir in den vergangenen zehn Jahren ein solides Fundament geschaffen, auf das Elisabeth Hüsing nun mit ihren eigenen Ideen aufbauen kann. Die Entwicklung der Stiftung Zukunft Wald wird auch in Zukunft spannend bleiben“, führt Franz Hüsing an. Interessierte Schulen, Lehrkräfte und Förderer sind herzlich eingeladen, sich bei der Stiftung Zukunft Wald zu melden und das Projekt der Schulwälder in den kommenden Jahren weiter zu entwickeln.


Fotos vom Festakt am 24. April 2019

Fotos vom Umwelt-Symposium am 25. April 2019