Vereinte Nationen zeichnen wiederholt das Projekt „Schulwälder gegen Klimawandel“ aus

Die Stiftung Zukunft Wald überzeugte zum dritten Mal in Folge die Fachjury der UN-Dekade „Biologische Vielfalt“ mit ihrem Projekt „Schulwälder gegen Klimawandel“.  

Das Projekt „Schulwälder gegen Klimawandel“ ermöglicht Schülerinnen und Schülern in einem eigenhändig angelegten Schulwald die Zusammenhänge des Ökosystems Wald kennen zu lernen. Durch selbstständig durchgeführte Aktionen und Projekte

erleben sie, wie sich Waldschutz und -pflege direkt auf die Artenvielfalt ihres Schulwaldes auswirken. Ziel des Schulwald-Projektes ist es, junge Menschen aktiv in die Natur zu bringen, ökologische Zusammenhänge unmittelbar erfahrbar zu machen und so das Naturbewusstsein nachhaltig zu stärken.

 

„Wir freuen uns, über die dritte Auszeichnung durch die UN-Dekade. Unser Schulwald-Projekt zeigt, dass ein Engagement bereits in jungen Jahren für den nachhaltigen Umgang mit dem Ökosystem Wald sensibilisiert. Jede Aktion im Schulwald liefert einen

wichtigen Beitrag zum Erhalt des Waldes und damit der biologischen Vielfalt in Deutschland“, erklärt Franz Hüsing, Direktor der Stiftung Zukunft Wald.

 

An über 60 Schulwaldstandorten in Niedersachsen können Schülerinnen und Schüler mittlerweile biologische Vielfalt hautnah erleben. Insgesamt engagieren sich bereits mehr als 35.000 Kinder und Jugendliche in ihren Schulwäldern.

 

Die Ziele des Projektes der Stiftung Zukunft Wald unterstützen somit die Grundidee der Initiative der Vereinenden Nationen, die den Zeitraum von 2011 bis 2020 zur Dekade der „Biologischen Vielfalt“ ernannt haben. Im Fokus steht das Engagement von Menschen weltweit, die sich durch soziale, ökonomische und kulturelle Projekte für den Erhalt und die schonende Nutzung der biologischen Vielfalt einsetzen.