Biologische Vielfalt

Unsere Schulwälder als artenreiche Hotspots und einzigartige Naturinseln

Was ist "Biologische Vielfalt"?

"Biologische Vielfalt ist alles, was zur Vielfalt der belebten Natur beiträgt: Die Vielfalt der Arten von Tieren, Pflanzen, Pilzen und Mikroorganismen – einschließlich der Wechselwirkungen zur unbelebten Umwelt, innerhalb der Arten und zwischen den Arten – sowie die genetische Vielfalt innerhalb der Arten und die Vielfalt ihrer Lebensräume".

 

(Auszug aus den Hintergrundinformationen zur UN-Dekade Biologische Vielfalt)

 

Oder: " Biologische Vielfalt ist die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten, der Ökosysteme

 (= der Lebensräume auf der Erde) und der Gene."

Biologische Vielfalt ist damit die Grundlage einer langfristig gesicherten Existenz des menschlichen Lebens auf der Erde." 

 

In Deutschland kommen natürlicherweise etwa 48.000 Tierarten vor, das sind immerhin 3,5 Prozent der weltweit bekannten Fauna. Hinzu kommen etwa 9.500 Pflanzen- und 14.400 Pilzarten. 

 

"Aber auch in unserem Land ist die Liste von bedrohten Arten so lang, dass sie ein ganzes Buch füllt!"

(Zitat Willy Weizel, Botschafter für die UN-Dekade "Biologische Vielfalt")

 

Die Rote Liste gefährdeter Biotoptypen, Tier- und Pflanzenarten sowie der Pflanzengesellschaften zeigt für Deutschland einen dramatischen Rückgang der biologischen Vielfalt an:

  • 31 Prozent der rund 3.000 einheimischen Farn- und Blütenpflanzen und 20 % der Flechten und Pilze sind  bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben bzw. verschollen.
  • 34 Prozent der einheimischen Tierarten sind bedroht gelten als bestandsgefährdet oder bereits ausgestorben bzw. verschollen.
  • Mehr als 65 Prozent der Lebensräume werden als „gefährdet“ eingestuft (Verlustrisiko oder bereits vollständig vernichtet ).

(Zahlen aus der Internetseite des Rote Liste ZentrumsStand November 2020, und des Bundesamts für Naturschutz für Rote Liste der Biotoptypen)

Unser Beitrag zur Förderung der biologischen Vielfalt

Der Beitrag der Schulwälder ist in dieser Hinsicht beachtlich. Nicht nur, dass auf den Schulwaldflächen zahlreiche, darunter auch seltene Baumarten oder auch Streuobstsorten gepflanzt wurden oder noch werden. Viele Straucharten und eine hohe Anzahl von Sträuchern erhöhen die Artenvielfalt, insbesondere in teils artenarmen, stark landwirtschaftlich geprägten Regionen. 

 

Die Schulwälder werden auf den unterschiedlichsten Standorten bzw. Böden angelegt. Die Spannbreite reicht  von feuchten bis nassen Auebereichen über trockene Südhanglagen, Harz-Hochlage bis hin zu ehemaligen Weiden und Äckern auf besten Böden/Standorten, einer Brachfläche an einem Stillgewässer oder ehemaligen Deponie- oder Abbaustandorten. 

Kommunikation von Biologischer Vielfalt in unseren Schulwäldern mit Social Media

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Hohe Artenanzahl bei den gepflanzten Baum- und Straucharten

Für die Bepflanzung mit dem Ziel "artenreicher Mischwald" werden standortsangepasste und hinsichtlich  Klimawandel zukunftsfähige, schwerpunktmäßig einheimische Baumarten aus regionalen Herkünften (Baumarten eines "klimaplastischen Waldes") ausgewählt.

Neben den meist bevorzugten Hauptbaumarten wie Stiel- und Traubeneiche  sehen die Pflanzpläne der verschiedenen Schulen bis zu 40 - 50 verschiedene Baum- und Straucharten vor. Vertreten sind jeweils die "Bäume des Jahres", die sowohl innerhalb des neuen Waldes als auch in den neuen Waldrandzonen gepflanzt werden, z.B. Allee der Bäume des Jahres entlang eines Beobachtungspfades am Bürgerwald Thiede oder die "Abiturientenallee" des Julius-Spiegelberg -Gymnasiums Vechelde. 

 

(Anmerkung: Seit 1989 wurden bereits 32 Baumarten von der Dr. Silvius Wodarz Stiftung zum jeweiligen "Baum des Jahres" gekürt.) 

 

Exemplarische Auflistung der gepflanzten Baum- und Straucharten einiger Schulwaldstandorte

Beispiel 1 - Schulwald Einbeck, Pflanzaktion 2013:

 

Zitat: "3.500 Stieleichen und 2.000 Hainbuchen sind vorgesehen, hinzu kommen 40 verschiedene Straucharten und alle »Bäume des Jahres«. In diesem Jahr ist der Wild-Apfel der Baum des Jahres."

 

Beispiel einer Druckversion für die Baumartentafeln zu den Bäumen des Jahres (Layout: Ute Ohlms, Team4design)


Goldgelbe Wildäpfel im achtjährigen Schulwald Salzgitter-Thiede (Fotos: Stiftung Zukunft Wald)

Beispiel 2 - Pflanzenliste des Schulwalds Neuerkerode der OBS Sickte, Pflanzaktion Frühjahr 2014:

Waldränder als Übergangszone zwischen Freiland und Waldinnenklima

Mit Hilfe zahlreicher Strauch-  und Baumarten der Waldrandzonen können artenreiche, naturgemäße und stufige und somit auch strukturreiche Waldränder  entstehen. Je nach angrenzenden Ausgangsflächen können sich daraus Sukzessionswaldränder mit einem Saum aus Kräutern und Stauden, Strauchmantel und aufgelichteter Übergangszone mit mittel- bis kleinwüchsigen Bäumen zum geschlossenen Wald entwickeln oder  bei angrenzender landwirtschaftlicher Nutzung  eine vielgestaltige Übergangszonen mit mosaikartiger Durchmischung  von Kleinstrukturen aus Saum-, Strauch- und Baumschicht  geschaffen werden. 

 

Die zukünftige Zusammensetzung der Pflanzen- und Tierwelt im Waldrandbereich ist stark abhängig von Standort (Boden, Klima, Exposition), dem dahinter gelagerten Waldbestand und  der Nachbarschaft (Feld, Brachland, Wiese, etc.). Viele Tierarten bevorzugen Waldränder mehr als das Waldinnere, weil hier sowohl Schutzfunktion (Deckung, Nistgelegenheiten)  als auch Licht und Wärme gegeben ist und ein reichhaltiges Nahrungsangebot "lockt". Wichtig war und ist, dass sowohl blütenreiche und reichlich fruchttragende Arten in den Einsatz kommen und damit Nahrungsquellen insbesondere für Insekten- und Vogelarten geschaffen werden. 

 

Die "Gemeinschaft der tierischen Waldrandbewohner" ähnelt sehr der Fauna der Hecken und Gebüsche. Zu finden sind u.a. sogenannte "Ganzsiedler" (heckenbrütende Vogelarten, Igel, Reptilien wie Blindschleiche und Waldeidechse,  Waldrandfalter wie Zitronenfalter, Großer Schillerfalter oder Kaisermantel) oder Teilsiedler (= feld-bewohnende Arten, die den Waldrand als Aufzuchtsort, Versteck oder Nahrungsquelle nutzen, z.B. Insekten, Wanzen, Neuntöter, Goldammer, Mauswiesel, etc.). 

 

Die im Vergleich zur Gesamtfläche der Schulwälder sehr große Lauflänge der Waldränder bietet die Chance, zahlreiche innerhalb eines Waldbestandes kaum konkurrenzfähige (Baum-) Arten zu fördern (Beispiele: Wildbirne, Wildapfel, Elsbeere, Mehlbeere oder Feldahorn). 

Mehrheitlich bleiben Teilflächen unbepflanzt (Sukzessionsflächen, Freiflächen für ein "grünes Klassenzimmer", Wege), sodass zusätzlich zahlreiche Waldinnenränder mit spezieller Flora und Fauna entstehen. 

Frei- und Sukzessionsflächen schaffen zusätzliches Biotoppotential

Anders als bei forstlichen Kulturen werden die Schulwaldflächen nicht vollständig bzw. nicht flächig bepflanzt.  

 

Die Pflanzung der Schulwälder erfolgt mehrheitlich als sogenannte "Gruppen- oder Nesterpflanzung". In den freibleibenden Zwischenzonen kann sich krautige Begleitvegetation ansiedeln . Nicht immer werden abgestorbene Baumsetzlinge  ersetzt und somit weitere "Klein-Freiflächen" erhalten.  Je nach Ausgangsstandort werden sich in Folge sehr unterschiedliche Pflanzengesellschaften  entwicklen (mit zunehmendem Wachstum der Bäume und entsprechender Beschattung Wechsel von Freiland-gesellschaften zu typischen Waldgesellschaften). 

 

Zusätzlich bleiben  in der Regel zusammenhängende Teilflächen unbepflanzt und der natürlichen Entwicklung überlassen. Typisch ist, dass sich im Laufe dieser ungelenkten Sukzession Pflanzen- und Tiergesellschaften ablösen und sich die Entwicklung von ersten Pioniergesellschaften bis hin zu den Schlussgesellschaften beobachten lässt. 

Vielgestaltigkeit einer Schulwaldfläche anhand des Beispiels Gymnasium Carolinum, Osnabrück

 

(AUSZUG AUS DEM JAHRESBERICHT DER SCHULE VOM SEPTEMBER 2012)

 

Das Carolinum hat einen eigenen Schulwald

 

"Unser Wald liegt am Power Weg an der Grenze zwischen Belm und Osnabrück. Er umfasst fast 4 ha, was etwa der Größe von vier Fußballfeldern entspricht. Der Bischöfliche Stuhl Osnabrück hat uns diese Fläche für 30 Jahre zur Nutzung und Gestaltung zur Verfügung gestellt.   ....

 

Auf etwa einem Drittel der Fläche entsteht auf einer ehemaligen Weide ein Wald. Unsere Schülerinnen und Schüler haben im letzten Winter über 4000 Pflanzen von einheimischen Baumarten gepflanzt. Im kommenden Winter wird diese Pflanzaktion fortgesetzt. Überwiegend werden die 24 verschiedenen Baumarten gemischt gepflanzt, innerhalb dieser Mischkulturen haben sich die Schülerinnen und Schüler allerdings auch für Pflanzmuster in Caroform („Caro“ - Wald) entschieden. Dort wurden nur bestimmte Arten wie Wildkirsche, Bergahorn oder Stieleiche gesetzt, so dass die Schülerinnen und Schüler der nächsten Generationen diese Muster wiedererkennen können und mit den anderen Pflanzmustern vergleichen können.

 

Etwa ein weiteres Drittel wird nicht bepflanzt, hier wollen wir beobachten, wie sich die Natur diese Flächen rückerobert. Auf diesen Flächen werden die Schüler auch spielen können, hier stehen das „grüne Klassenzimmer“ und ein Container zur Lagerung vielfältiger Gegenstände. ....

 

Besonders interessant ist das letzte Drittel unseres Waldes, denn hier verwildern die etwa 20 Jahre alten Anpflanzungen einer Baumschule.

 

Wir möchten einen Teil dieser alten Obstbäume "retten", denn sie wurden im Abstand von etwa 20 cm angepflanzt und stehen natürlich viel zu dicht. In sehr mühevoller, schweißtreibender Arbeit vieler Schüler ist es während der Projektwoche gelungen, viele Bäume zu entfernen, so dass nun etwa 20 Kirschen-, Apfel- und Birnenbäume frei stehen können. Bereits jetzt hatten die beteiligten Schüler viel Freude an der Durchforstung dieses undurchdringlichen „Djungels“. Die Qualität der Früchte konnte von Lehrern und Schülern getestet werden. Auf dieser Fläche lernen die Schüler nicht nur hart zu arbeiten, sie können im wahrsten Sinne des Wortes auch die Früchte ihrer Arbeit ernten. Zukünftig bieten sich viele Möglichkeiten, die Obsternte zu nutzen. Vom Verkauf im Carocafé bis zur Kooperation mit dem Gartenprojekt „Kaisergarten“.

 

Nur ein Teil der verwilderten Baumschule soll als Obstgarten genutzt werden. Die überwiegende Fläche soll als Rückzugsraum für Tiere, besonders Vögel, dienen, denn diese Fläche ist so zugewachsen, dass ein Betreten unmöglich ist. 

 

Diese sehr verschiedenen Biotope können durch Pflanzungen, Bau von Nist- und Schutzmöglichkeiten für Tiere weiter gestaltet werden. Sie bieten auch zahllose Möglichkeiten für die künftigen Carolingergenerationen, die jeweiligen Entwicklungen der Pflanzen- und Tierwelt zu bestimmen und zu messen. Eine mobile Klimastation ermöglicht außerdem, Unterschiede im Mikroklima der Biotope zu ermitteln. ...."

 

Text: Bernd Tebrügge, Projektbetreuer  am Carolinum

Aktionen zur Erhöhung der Artenvielfalt und Schaffung von Kleinbiotopen innerhalb/am Rande der Schulwälder

In zahlreichen Schulwäldern werden kontinuierlich zukünftige Klein- und Kleinstbiotope geschaffen. 

 

Osnabrück/ Belm - Powe: 

Als Folgeaktion zur Ausstellung "Faszination Ameisen"soll ein Ameisenvolk angesiedelt werden. Da  Ameisenhügel häufig auf den Kreuzungspunkten von Wasseradern aufgebaut werden, erfolgte die Suche nach Idealstandorten mithilfe von Wünschelruten.

 

Vechelde

Waldwiese, Naschhecke, Baumlehrpfad, Abiturientenallee mit Bäumen des Jahres und Fischteich.

 

Steimke

Bereitstellung und Mitbetreuung eines Bienenvolkes auf  der Fläche des Schulwaldes durch einen Imker; Anlage eines Insektenhotels und eines Teiches.

 

Goldenstedt

Im Zuge der Flächenvorbereitung wurde ein Wassergraben und ein kleiner Tümpel angelegt. Erweiterung der Fläche mit einer Streuobstwiese und Aufstellen eines Bienenschaukastens.

 

Diepholz

Anlage eines Altarmes an der benachbarten Hunte, Aufschüttung eines Kiesbettes für den Austernfischer, Bau einer Eisvogelwand und eines Storchennestes, Aufstellen eines Insektenhotels mit angrenzendem Thymianbeet als Nahrungsquelle, Anlegen einer Blühwiese und Streuobstwiese. 

 

Diverse Schulen:  

Anlage von Streuobstwiesen und Blühwiesen bzw. Blühstreifen, Pflanzen der Bäume des Jahres, Bau und Installation bzw. Aufstellen von Nisthilfen bzw. Nistkästen, Insektenhotels und Bienenschaukästen, Sitzwarten für Greifvögel oder die Anlage von Trockenmauern bzw. (Lese-) Steinhaufen an sonnenexponierten Waldrändern (Kleinbiotope für Reptilien/Eidechsen). Zusätzliches Biotoppotenzial für Totholzbewohner, auch für seltene Arten wie Hirschkäfer und Eremit, bieten alte Baumstümpfe bzw. Stammabschnitte. Aufgeschichtete Reisig- und Laubhaufen können als Unterschlupf und Überwinterungshilfe dienen. 

Biotopvernetzung

Je nach Lage der Schulwälder können die Flächen einen "Trittstein" für wandernde Tierarten darstellen.  Liegen die neuen Waldflächen zu stark verinselt in landwirtschaftlichen Flächen ist dieser Effekt nicht immer zu erreichen. In diesen Fällen bieten die Flächen in einer ausgräumten Agrarlandschaft zukünftig einen potentiellen Rückzugs- und Schutzraum für feld- und wiesenbewohnende Tierarten, z.B. Feldhase, Igel, Kleinsäuger (Feldhamster, Mäuse und Spitzmäuse), Rebhuhn oder Fasan.

Fazit

Mit den Schulwäldern wurde eine gute Grundlage für artenreiche Mischwälder geschaffen.

Wichtig ist aber auch, dass auf relativ kleinen Flächen eine große Artenvielfalt entstanden bzw. noch am entstehen ist und damit eine Art "Praxis-Lehrgarten" für Schülerinnen und Schüler angeboten wird.

Umweltbildung für Biologische Vielfalt: „Wildbienen im Schulwald“ - Das Kooperationsprojekt mit der Heinz-Sielmann-Stiftung

„Wer hätte gewusst, dass es in Niedersachsen 360 und in ganz Deutschland über 550 Wildbienenarten, davon 41 Hummelarten gibt?“

 

Nach einer Einführung in die Lebensweise und die ökologische Bedeutung der Wildbienen sowie das gegenwärtig aktuelle Wildbienensterben, geht es für alle Schüler*innen in den Schulwald.

 

Denn grau ist alle Theorie: Folglich wird mit viel Spaß und Motivation gebohrt, gesägt, geschraubt und gematscht – alles, um bedrohten Wildbienen ein neues Zuhause zu geben. 

 

Zahlreiche niedersächsische Schüler*innen nahmen im Jahr 2019 und 2020 am Projekt „Wildbienen in Schulwäldern“ teil. Ein Wildbienen-Expertenteam reiste für 22 Projekttage durch Niedersachsen, von Bentheim über Osnabrück bis nach Eibeck. Gemeinsam mit Schüler*innen, Lehrkräften und engagierten Eltern schufen sie neue Refugien für Wildbienen in den nahen Schulwäldern.

Knapp 90 neue Insektenhotels wurden zusammengebaut und aufgestellt. In über 20 selbstgebauten Lehmwänden sollen im nächsten Sommer Pelz- oder Seidenbienen einziehen. In zusätzlich angelegten Totholzhaufen und offenen Sandstellen finden wieder andere Wildbieneneine Nistmöglichkeit. Besonders nektar- und pollenreiche Sträucher und Blühstreifen ergänzen die Nisthilfen um ein attraktives Nahrungsangebot. 

 

„Die Jugendlichen waren immer begeistert, interessiert und mit Feuereifer bei der Sache. Wir haben unzählige Wildbienenfragen beantwortet und gemeinsam Insekten bestimmt“, sagt Tim Funkenberg, Projektverantwortlicher bei der Heinz Sielmann Stiftung.

 

Zitat Cornelia Funke, Botschafterin für die UN-Dekade "Biologische Vielfalt" zu Umweltbildung als wichtigen Faktor:

 

"Deshalb ist es so unendlich wichtig, dass wir unsere Kinder lehren, die Vielfalt, den Reichtum, den unendlichen Zauber dieser Welt zu entdecken, bevor er verlorengeht. Nur was sie kennen und lieben, werden sie beschützen. Es reicht nicht, dass sie Tiere und Pflanzen nur auf einem Bildschirm sehen. Sie müssen sie berühren und mit allen Sinnen erfahren können, um zu begreifen, dass auch etwas von ihnen verlorengeht, wenn sie verschwinden."

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