
Walther Freist -Käte Straub -Förderpreis für Walderleben
Seit 2012 zeichnet die Stiftung Zukunft Wald Menschen aus, die sich in besonderer Weise dafür einsetzen, Kindern und Jugendlichen Walderleben zu ermöglichen. Mit dem mit 2.000 Euro dotierten Förderpreis würdigt sie ihren Einsatz, jungen Menschen den Wald und seine Bedeutung näherzubringen.
Ein Preis mit besonderer Geschichte
Der Walther Freist-Käte Straub-Förderpreis für Walderleben geht auf eine Initiative von Helmuth Freist, dem Sohn von Walther Freist, zurück. Er sammelte in den Familien Freist und Straub die finanziellen Mittel für eine Zustiftung an die Stiftung Zukunft Wald. Mit dem daraus entstandenen Förderpreis wird das Engagement von Menschen gewürdigt, die Kindern und Jugendlichen besondere Erfahrungen im Wald ermöglichen.
Der Namensgeber Forstmeister Walther Freist (1901–1963) führte bereits 1948 den ersten Jugendwaldeinsatz durch; dem Vorläufer der heutigen Waldpädagogik. Dabei ging es ihm um mehr als die reine Vermittlung von Wissen. Freist war wichtig, dass die Jugendlichen im Wald unvergessliche Erlebnisse sammeln und eine persönliche Verbindung zum Wald entwickeln.
Aus einem Jagdhaus entstand damals ein „Jugendwaldheim“. Unterstützt wurde Freist dabei von Käte Straub, die als Heimmutter und „Kulturfrau“ die Jugendlichen betreute.


Bisherige Auszeichnungen
2026
Jennifer Sechtling, Leiterin des Hauses Steinberg im Forstamt Münden
2019
Benita Jogsch und Siegfried Nemitz, Gründung des Fördervereins „Libellula e.V.“ für Umweltbildung und Waldpädagogik an Schulen.
2016
Veronika Winter-Thömmes († 2022), Forstassessorin und ehrenamtliche Geschäftsführerin des Förderkreises für das „Waldforum Riddagshausen“.
2012
Gert Habermann, Forstamtmann und ehrenamtliches Engagement für die Neuanlage von Schulwäldern und Betreuung der Ausstellung "Faszination Ameise" in Schulen.
