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Jennifer Sechtling erhält Walther Freist-Käte Straub-Förderpreis für Walderleben

vor 4 Stunden
2 Min. Lesezeit
Auszeichnung der Stiftung Zukunft Wald (Landesforsten-Stiftung) würdigt besonderen Einsatz für Waldpädagogik und nachhaltiges Walderleben im Haus Steinberg.

Göttingen, 26. Oktober 2026 – Seit 2012 zeichnet die Stiftung Zukunft Wald Menschen aus, die sich in besonderer Weise dafür einsetzen, Kindern und Jugendlichen den Wald näherzubringen und ihnen nachhaltige und unvergessliche Walderlebnisse zu ermöglichen. Mit dem mit 2.000 Euro dotierten Walther Freist-Käte Straub-Förderpreis für Walderleben wurde in diesem Jahr Jennifer Sechtling, Leiterin des Haus Steinberg im Forstamt Münden, ausgezeichnet.


Gewürdigt werden ihr Engagement für die Waldpädagogik, ihre Freude daran, Menschen für den Wald und seine vielfältigen Funktionen zu begeistern, sowie ihr Einsatz für eine nachhaltige Bewirtschaftung und Weiterentwicklung des Hauses Steinberg. Für Jennifer Sechtling steht dabei das Walderleben im Mittelpunkt. Die Besucherinnen und Besucher sollen den Wald mit allen Sinnen kennenlernen und erfahren, welche Bedeutung er für Menschen, Tiere und Umwelt hat.


„Wer Kindern und Jugendlichen den Wald näherbringt, gibt ihnen auch etwas für ihre Zukunft mit. Jennifer Sechtling schafft es, dieses Bewusstsein ganz praktisch und unmittelbar zu vermitteln. Dieses Engagement für die junge Generation möchten wir mit dem Förderpreis würdigen“

Elisabeth Hüsing - Direktorin der Stiftung Zukunft Wald



Nachhaltigkeit im Haus Steinberg

Auch für die nachhaltige Bewirtschaftung des Hauses setzt sich Jennifer Sechtling mit großem Engagement ein. Dabei geht es ihr um einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen des Waldes und um die Frage, was wir den kommenden Generationen hinterlassen. Im Jugendwaldheim Haus Steinberg wird Nachhaltigkeit praktisch vermittelt. Die Schülerinnen und Schüler gewinnen ihr eigenes Brennholz im Wald, lernen regionale Produkte kennen und bauen Gemüse im Schulgarten an.

Auch die Zukunftsfähigkeit des Hauses Steinberg liegt Jennifer Sechtling am Herzen. Mit einer neuen Heizung, modernisierten Bädern und einem vielseitigen Außengelände bietet das Haus gute Voraussetzungen für zukünftige Waldaufenthalte.


Ein Preis mit besonderer Geschichte

Der Walther Freist-Käte Straub-Förderpreis für Walderleben geht auf eine Initiative von Dr. Helmuth Freist, dem Sohn von Walther Freist, zurück. Er sammelte in den Familien Freist und Straub die finanziellen Mittel für eine Zustiftung an die Stiftung Zukunft Wald. Mit dem daraus entstandenen Förderpreis wird das Engagement von Menschen gewürdigt, die Kindern und Jugendlichen besondere Erfahrungen im Wald ermöglichen.


Der Namensgeber Forstmeister Walther Freist (1901–1963) führte bereits 1948 den ersten Jugendwaldeinsatz durch; dem Vorläufer der heutigen Waldpädagogik. Dabei ging es ihm um mehr als die reine Vermittlung von Wissen. Freist war wichtig, dass die Jugendlichen im Wald unvergessliche Erlebnisse sammeln und eine persönliche Verbindung zum Wald entwickeln.


Aus einem Jagdhaus entstand damals ein „Jugendwaldheim“. Unterstützt wurde Freist dabei von Käte Straub, die als Heimmutter und „Kulturfrau“ die Jugendlichen betreute.

Mit Jennifer Sechtling wird nun zum vierten Mal eine Persönlichkeit ausgezeichnet, die Waldpädagogik mit großem persönlichem Engagement und einem klaren Blick auf Nachhaltigkeit verbindet.

 
 
 

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